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Christoph Eß, Horn

Jörg Wischhusen, Klavier
Konzertprogramm


Christoph Eß (*1984 in Tübingen) begann seine Hornausbildung im Alter von sieben Jahren bei Peter Hoefs an der Tübinger Musikschule und wechselte 2000 als Jungstudent zu Christian Lampert an die Musikhochschulen Frankfurt a.M. und Basel. Zum Wintersemester 2003/04 hat er bei Prof. Christian Lampert und Wolfgang Wipfler sein Vollzeitstudium aufgenommen, zunächst an der Musikakademie Basel, seit 2004 an der Musikhochschule Stuttgart. Durch Meisterkurse bei renommierten Professoren (Penzel, Höltzel, Vlatkovic) bekam er weitere wichtige musikalische Impulse.

Der Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Christel-Guthörle-Stiftung Reutlingen ist sechsfacher 1.Bundespreisträger bei Jugend musiziert in Solo-, Duo- und Ensemblewertungen Daneben gewann er mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben. 2002 war er Preisträger beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr „Concerto per Corno“ und bekam zusätzlich den Publikumspreis. Christoph Eß ist Preisträger des Internationalen Hornwettbewerbs „D. Ceccarossi“ in Italien 2003 und des Internationalen Hornwettbewerbs in Telfs 2004. Im September 2005 wurde er Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München.

Solistisch trat Christoph Eß bereits mit mehreren namhaften Orchestern auf, u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Kammerorchester München, dem Kammerorchester Stuttgart, der Orchestergesellschaft Biel, dem Basler Symphonieorchester sowie dem Orquestra Sinfonica Abruzzese. Sein Repertoire umfasst die komplette Sololiteratur für Horn aus allen Epochen.

Christoph Eß war Solohornist des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Er spielte bei der Staatskapelle Dresden, der Staatsoper München, der Jenaer Philharmonie, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Ensemble Modern Frankfurt. Dabei spielte er unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Mariss Jansons, Yakov Kreizberg, Andrey Boreyko und Adam Fischer. Für die Spielzeit 2005/2006 ist er als dritter Hornist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks angestellt.

Mit dem 2001 gegründeten „Trio de Amici“ - zusammen mit Sebastian Lastein (Klarinette) und Moritz Pietzsch (Fagott) - trat Christoph Eß in mehreren Konzertreihen und Festivals auf, u.a. beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival und bei den Festspielen Mecklenburg - Vorpommern. 2002 unternahm das Trio eine Konzertreise durch Griechenland und errang, zusammen mit 4 Streichern, als Beethoven-Septett neben einem 1. Bundespreis bei Jugend musiziert auch den Klassikpreis der Stadt Münster.

Christoph Eß nahm 2004 für den Südwestrundfunk Rheinland-Pfalz einige Werke für Horn und Klavier mit seinem Klavierbegleiter Jörg Wischhusen auf.

Jörg Wischhusen erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 6 Jahren bei Marianne Klimitz am Badischen Konservatorium Karlsruhe. Später wurde er Jungstudent bei Ulrike Meyer an der Karlsruher Musikhochschule. Ab 1993 studierte er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Biochemie an der Universität Tübingen sowie Klavierkammermusik am Konservatorium Winterthur (Klasse Prof. Friedemann Rieger). Zudem nahm er an Meisterkursen bei Bruno Canino, dem Trio Fontenay, dem Guarneri-Trio und anderen teil. 1999 schloss er beide Studien mit dem Prädikat "sehr gut" ab.

Jörg Wischhusen wurde bei "Jugend musiziert" (1.Bundespreis 1993) sowie den Internationalen Wettbewerben in Chartres und Markneukirchen ausgezeichnet. Es entstanden Rundfunk- sowie CD-Aufnahmen mit Werken von Beethoven, Rossini, Schubert, Schumann, Liszt, Brahms, Strauss, Orff, Hindemith, Weill, Ravel, Poulenc, Vignery, Ibert und Dutilleux. Er wurde zu internationalen Festivals (Inselmusik Lindau, Ceresio Estate, Lugano, Festival de Montreux-Vevey, Prager Frühling u.a.) eingeladen und konzertierte in Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Großbritannien, der Tschechischen Republik sowie in Nord- und Südamerika. Als Solist spielte er u.a. unter Dennis Russel Davies und Heinz Holliger. Als Kammermusiker und Liedbegleiter arbeitet er mit namhaften Solisten.

Parallel zu seiner Konzerttätigkeit hat Jörg Wischhusen im Herbst 2004 seine Dissertation auf dem Gebiet der Krebsforschung abgeschlossen. Seit Mai 2005 leitet er eine eigene Arbeitsgruppe an der Universität Würzburg.
Konzertkasse: 16.30 Uhr


© Hermann Bohn
Letzte Änderung: 9.10.2006