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Romantische Lieder und Duette

Konzertprogramm


Die Sopranistin Ulrike Sonntag

stammt aus Esslingen in Süddeutschland. Nach dem Studium der Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Germanistik studierte sie Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil. Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh.Chr.Bach.

Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.

Bei den Ludwigsburger Festspielen sang sie das Ännchen und Pamina, bei den Opernfestspielen in St.Margarethen die Micaela.

Daneben geht Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Platten- bzw. CD-Aufnahmen Zeugnis geben.

Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.

Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA, China, Südamerika und Japan auf.

Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba.

Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt, Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.

Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud.

Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich profiliert. Sie leitete Meisterklassen in Südamerika, Israel und der Schweiz, war Dozentin beim Schönberg-Symposium an der Musikhochschule Saarbrücken.

Zum Sommersemester 2005 trat sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart an.


Der Bariton Bernhard Jaeger-Böhm
studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Erika Margraf und Prof. Aldo Baldin, außerdem in Genf und Salzburg.

Er ist Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben und tritt bei vielen Konzerten im In- und Ausland (Frankreich, Spanien, Israel, Brasilien) in Erscheinung. Gastengagements führten ihn auch an deutsche Bühnen, u.a. die Kammeroper Frankfurt und das Stadttheater Lübeck.

Zahlreich Konzertreisen führten ihn ins europäische und außereuropäische Ausland (Brasilien, Israel, Japan)

Bernhard Jaeger-Böhm wirkte bei Schallplatten- und CD-Aufnahmen mit, u. a. Johannes Brahms "Ein Deutsches Requiem", Carl Orff "Carmina Burana" sowie Lieder von Wolf/Mörike, Eisler und Apostel.

Von 1984 bis 1992 hatte er einen Lehrauftrag für Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe, seit 1992 bekleidet er eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.


Die Pianistin Sabine Eberspächer

stammt aus Esslingen am Neckar. Sie studierte an der Musikhochschule in Stuttgart mit den Hauptfächern Klavier und Liedbegleitung bei Prof. Konrad Richter, sowie Chor-und Orchesterleitung bei Prof. Dieter Kurz und  Prof. Helmut Wolf. Als Pianistin, insbesondere bei Liederabenden, hat sie sich mit verschiedenen Sängern einen sehr guten Ruf erworben.

Sie wirkt regelmäßig in den Orchestern der Stuttgarter Philharmoniker, des Südwestrundfunks und der Internationalen Bachakademie mit und hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, unter anderem Helmuth Rilling, John-Eliot Gardiner, Jörg-Peter Weigle und Gabriel Feltz.

Auch als Chorleiterin ist sie sehr aktiv: seit dem Jahr 2000 leitet Sabine Eberspächer den Philharmonischen Chor Esslingen, seit 2004 die Chöre der Concordia Esslingen.

Im Wintersemester 2004/05 übernahm sie einen Lehrauftrag für Gesangs- Korrepetition an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Abendkasse: 19.30 Uhr

© Hermann Bohn
Letzte Änderung: 30.09.2007