Marcus Ullmann, Tenor
Der lyrische Tenor
wurde in Olbernhau in der Nähe von Dresden geboren. Seine erste
musikalische Ausbildung erhielt Marcus Ullmann im Dresdner Kreuzchor.
Er studierte
an der Musikhochschule Dresden bei Hartmut Zabel und Margret
Trappe-Wiel, später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau und in
Karlsruhe bei Marga Schiml.
Nach seinem Studium, das er in den Bereichen Lied, Konzert und Oper mit
Auszeichnung abschloß, führten ihn Gastengagements an das
Staatstheater
Mainz, die Semperoper Dresden, des weiteren an das Teatro la Fenice,
das Teatro dell`opera di Roma, das Teatro Comunale Firenze und an die
Los Angeles Opera, wo er große Erfolge mit verschiedenen
Mozartpartien,
mit Haydns "Schöpfung" und "Jahreszeiten", sowie Bachs
"Johannespassion" und "h-moll Messe" feierte.
Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, nach
Nord-
und Südamerika, sowie nach Japan. Regelmäßig ist er
unter den
Dirigenten Frieder Bernius, Ivor Bolton, Marcus Creed, Enoch zu
Guttenberg, Martin Haselböck, Christoph Poppen, Hans-Christoph
Rademann, Helmuth Rilling und Peter Schreier zu hören. Daneben ist
er
häufig beim Dresdner Kreuzchor, dem Windsbacher Knabenchor und dem
Thomanerchor Leipzig zu Gast.
Marcus Ullmann gab Liederabende bei vielen verschiedenen
Kammermusikfestivals, so in Kuhmo und Moritzburg, wie auch im Rahmen
des West Cork Chamber Music Festivals, der Schubertiade Schwarzenberg
und des Europäischen Musikfestes Stuttgart. Mit namhaften
Pianisten
musizierte er ebenfalls in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw
Amsterdam, im Opernhaus Kairo und in Tokyo. Eine besonders intensive
Zusammenarbeit verbindet ihn derzeit vor allem mit Alexander Schmalcz
und Camillo Radicke.
Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte, sowie eine umfangreiche
Discographie belegen die Vielseitigkeit des
außergewöhnlichen Tenors.
Demnächst erscheinen Aufnahmen von Bachs "h-moll Messe" unter
Frieder
Bernius und "Brahms-Quartette" mit Helmut Deutsch am Klavier.
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Klaus Melber, Klavier
stammt aus einer
Musikerfamilie, erhielt den ersten Klavierunterricht
von seinem Vater und schloß zunächst seine Studien der
Schulmusik,
Musikwissenschaft und Romanistik mit dem Staatsexamen ab. Danach
absolvierte er die künstlerische Abschlußprüfung im
Fach Klavier an der
Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in
Stuttgart.
Zu seinen Lehrern zählten Musiker wie Jaime Padrós,
Robert-Alexander
Bohnke, Karl-Heinz Lautner, Lieselotte Gierth, Ong Wan Ing und Wladimir
Horbowski-Zaranek.
Bis 1981 hatte Klaus Melber einen Lehrauftrag für Klavier an der
Musikhochschule Stuttgart inne. Seine umfangreiche
Konzerttätigkeit als
Solist und mit verschiedenen Orchestern wie Les Solistes de Marseille,
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Junge Süddeutsche
Philharmonie, Bodensee Symphonie Orchester, Württembergische
Philharmonie Reutlingen, u.a. führt ihn ins In- und Ausland, wo er
sich
auch an Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen beteiligt.
Das Engagement von Klaus Melber gilt neben solistischer Tätigkeit
insbesondere der Liedbegleitung. Als Partner von u.a. Peter Schreier,
Werner Hollweg, Cornelius Hauptmann und Marcus Ullmann ist er im In-
und Ausland ein gefragter Klavierbegleiter.
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