Kammerkonzert

ORBIS-Streichquartett

„Faszinierend, wie sich die Musiker die Bälle der einzelnen Phrasen zuspielen! Es ist nicht nur der Blickkontakt, den das Fehlen der Notenblätter, -ständer und Stühle fördert; es ist mehr: Ein grenzenloser Klangkörper fügt sich aus vier virtuosen Gleichgesinnten“. (GEA)

Im März 2014 fanden die vier jungen Musiker das erste Mal zusammen. Ihr erster Mentor wurde Prof. Friedemann Weigle vom Artemis Quartett, der das Ensemble unter seine Fittiche nahm. Ab Oktober 2014 absolvierte das Quartett ein Master-Studium bei Prof. Rainer Schmidt (Hagen Quartett) am Salzburger Mozarteum. Seit Mai 2015 sind die vier auch Aspiranten der von Hatto Beyerle ins Leben gerufenen ECMA, European Chamber Music Academy in Wien. Seit dem Wintersemester 2016-17 studieren sie bei Prof. Andreas Reiner (Rosamunde Quartett) an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Im September 2015 erspielte sich das Ensemble unter dem neuen Namen ORBIS Quartett den 1. Preis in der Kategorie Streichquartett und den Sonderpreis der Stadt Krakau beim Internationalen Beethoven Kammermusikwettbewerb Polen.

Zu den Besonderheiten des Ensembles gehört es, sich Kompositionen so weit anzueignen, dass der Blick in die Noten irgendwann überflüssig wird. Ein wichtiges Ziel der Musiker ist es, Menschen jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten für klassische Musik zu begeistern, die damit sonst nicht unbedingt in Berührung kommen würden.