Liebe Musikfreunde,
Das Jaan Bossier Quartett nimmt sein Publikum mal beschwingt, mal melancholisch mit auf eine wunderbare Reise ins Land der Emotionen. Klänge aus Folk, Jazz und Klezmer-Spielweisen verschmelzen zu einer Einheit. Es entsteht ein unverwechselbarer, energetischer Gesamtsound – voller unerhörter Melodien, die vom Fremden erzählen und davon, welches Echo diese Begegnungen in uns erzeugen.
Die Musik von Jaan Bossier ist von persönlichen Begegnungen oder Lektüren inspiriert. Die musikalischen "ECHOS" im neuen Programm beziehen sich unter anderem auf Bücher von Franz Kafka (Das Schloß),Ilija Trojanow (Der Weltensammler), Benjamin Myers (Offene See), Haruki Murakami (Kafka am Strand) und Zülfü Livaneli (Glückseligkeit).
Die Stärke dieses Ensembles liegt in der musikalischen Vielfalt jedes Mitglieds. Allen ist ein offener Geist für alle Formen der Musik zu eigen. Jaan Bossier komponiert und arrangiert die Stücke. Sein Markenzeichen: Er kontrastiert, kombiniert und harmonisiert traditionelle Folklore und Klassik mit experimentellen Formen und macht daraus seine eigene, emotional mitreißende Musik.
Der Belgier Jaan Bossier ist Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestra, Klarinettist im Lucerne Festival Orchestra und beim Ensemble Modern Frankfurt, und Professor für Bläserkammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Kammermusikkonzerte und Meisterkurse weltweit. Als Dirigent war er u.a. tätig beim belgischen Ensemble Champ d'Action. Er ist Initiator des Jaan Bossier Quartetts und schreibt hierfür die gesamte Musik.
Jaan ist Artist of Vandoren.
Seit 2010 ist Megumi Kasakawa Bratscherin des Ensemble Modern. Aufgewachsen in Fukui (Japan). Sie spielte auch in verschiedenen Kammermusik-Formationen u.a. mit dem Ensemble Artefakt und der Camerata Bellerive. Sie konzertierte in Frankreich, in der Schweiz, Taiwan, England, Japan und Deutschland. Unter anderem wurde sie ausgezeichnet mit dem Albert Lullin Preis Genf und dem Verbier Academy Preis für Viola. Megumi Kasakawa ist regelmäßig Dozentin bei Meisterkursen in Japan, Korea und Taiwan und Dozentin bei den Education Projekten des Ensemble Modern. 2017 erschien ihre Porträt-CD 'for viola' im Label Ensemble Modern Medien.
Der Belgier Gwen Cresens spielt Akkordeon und Bandoneon und ist Arrangeur und Komponist. Er studierte an der Musikhochschule in Antwerpen und folgte Meisterkursen von Vladimir Subizki, Wiatcheslaw Semyonov, Oleg Sharov, Joseph Macerollo, Frank Marocco und Renzo Ruggiero. Gwen arbeitete mit Luciano Pavarotti, Stephan Eicher und Wannes van de Velde. Engagements bei Kadril, Kommil Foo und Raymond van het Groenewoud. Weiter war er zu hören bei der Theatergesellschaft les Ballets C de la B, und mit den klassischen Orchestern Royal Flemish Philharmonic, Brussels Philharmonic en Rotterdam Philharmonic.
Axel Ruge war Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, bevor er sich Solostellen in Kopenhagen und beim WDR Sinfonieorchester Köln erspielte. Über die Arbeit im Sinfonieorchester hinaus spielt er regelmäßig als Gast mit Kammerorchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Australian Chamber Orchestra. Er unterrichtet Kontrabass an der Musikhochschule Frankfurt am Main